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Die tätowierten Frauen von Myanmar und das Problem mit dem Fototourismus

By Tobias Esche

VICE – 24. November 2015

Kuiyaw Neinpai kennt ihr eigenes Geburtstdatum nicht, doch die meisten Leute sind sich einig, dass sie über 100 ist. Sie sitzt lächelnd in der Hocke auf der Veranda ihres Hauses in Mindat, einem Bergdorf im Chin-Staat in Myanmar (ehemals Burma). Die Tätowierung auf ihrem Gesicht ist verblichen, aber immer noch sichtbar—85 Jahre, nachdem ihre Mutter die Erkennungszeichen ihres Stamms auf ihrer Haut verewigt hat. Als der schmerzhafte Vorgang nach drei Stunden vorbei war, wusch sie das Blut weg, das auf Neinpais Brust gelaufen war.

Daw Har Young, eine Chin-Frau aus Mindat | Foto von Amanda Saxton

Der Beitrag Die tätowierten Frauen von Myanmar und das Problem mit dem Fototourismus erschien zuerst auf Netzwerk-Myanmar.

Über Tobias Esche

Der studierte Südostasienwissenschaftler, dessen Großeltern schon in Myanmar lebten, lernte die Sprache Myanmars und arbeitete im Rahmen eines Forschungsprojekts in Myanmar. Es folgten weitere Veröffentlichungen wie zum Beispiel der Reiseführer „Myanmar- Unterwegs im Land der weißen Elefanten“, erschienen beim Trescher Verlag. Tobias Esche lebt und arbeitet in Yangon.

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