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Kayah

Der Kayah-Staat befindet sich südlich vom Shan-Staat, und auch diese Region ist nun nach Jahrzehnten der Isolation auch für Touristen zugänglich. Am besten bereist man ihn vom Inle-See aus, und eine Fahrt über den See mit dem Boot und anschließender Autofahrt nach Loikaw, der Hauptstadt des Kayah-Staats, dauert rund fünf Stunden. Loikaw ist ein erster Höhepunkt, denn hier befinden sich auf einem ungewöhnlichen Berg mitten in der Stadt zwei Pagoden, die durch eine Brücke miteinander verbunden sind.

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Junges Mädchen der Padaung

Die Umgebung der Stadt ist geprägt von einer Berglandschaft, in der überwiegend die Padaung leben, ein Volk, das aufgrund seiner Halsringe große Bekanntheit erlangt hat. Weitere Höhepunkte sind zwei ungewöhnliche Höhlen, die tief in den Berg hineinführen. Die eine ist heilig, und darf daher nur barfuß betreten werden. In ihr werden Geister und andere Fabelwesen vermutet, und die fehlende Beleuchtungsanlage steigert die Spannung ins Unermessliche, besonders wenn man auf die seltsamen Holzplanken stößt, von denen angenommen wird, sie seien Überreste von Särgen.

Ein Trekkingabenteuer führt zu den Padaung, die in der gebirgigen Umgebung Loikaws leben, und dort ihre traditionellen Lebensweisen pflegen. Allen Einwohner des Kayah-Staats ist gemein, dass sie schon von Kindesbeinen an ein weinähnliches Getränk trinken, jedoch niemals Wasser.

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Über Tobias Esche

Der studierte Südostasienwissenschaftler, dessen Großeltern schon in Myanmar lebten, lernte die Sprache Myanmars und arbeitete im Rahmen eines Forschungsprojekts in Myanmar. Es folgten weitere Veröffentlichungen wie zum Beispiel der Reiseführer „Myanmar- Unterwegs im Land der weißen Elefanten“, erschienen beim Trescher Verlag. Tobias Esche lebt und arbeitet in Yangon.

Siehe auch

Bago, Magwe & Mandalay

Nach der Hauptstadt Bago benannt, liegt diese Region in der Mitte der Ebene, die das ...