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Myanmar | Pagoden, Tempel, Klöster & Buddhas

Für unsere Reise nach Myanmar, wählten wir die Variante Kultur und Natur. Wir lernten unzählige goldene Pagoden, Tempel, Klöster und Buddhas kennen. Entspannung fanden wir in der Natur und bei Begegnungen mit den freundlichen Menschen. Vom ersten bis zum letzten Tag der Reise ist dieses Land eine Fotosafari. Unser Reiseleiter hat es fantastisch verstanden, uns sein Land und das Leben der Menschen zu zeigen.

Die Straßen in Myanmar lassen noch viele Wünsche offen. Ein Vergleich mit europäischen Verhältnissen ist nicht möglich. So wird am Ausbau der Straßen gearbeitet, aber wie das geschieht, ist abenteuerlich. Frauen tragen in Körben den Schotter zur Straße und packen die Steine wie ein Puzzle aneinander. Später kommt dann Asphalt darauf. Die Busse können auf solchen Straßen nur 60 km/h fahren. Um möglichst viel vom Land zu sehen, hatten wir drei Inlandsflüge. In Hsipaw unternahmen wir eine Bootsfahrt auf dem Duthawady. Morgens bestiegen wir die Boote, über dem Fluss lag Nebel, so dass ein diffuses Licht unsere Stimmung weiter positiv beeinflusste. Die Landschaft entlang des Flusses war beeindruckend. In einem Mönchskloster am Ende der Bootsfahrt wurden wir über das Leben der Mönche informiert. Ein Erlebnis war auch die Zugfahrt über das Gokteik-Viadukt. Die Bahnlinie stammt noch aus der Kolonialzeit und das Bauwerk wurde 1901 eröffnet. Nicht nur die Brücke wurde im Schritttempo passiert, auch die von uns befahrene Strecke wurde bei etwa 20km/h gefahren. Die Gleise sind in einem solchen Zustand, dass eine schnellere Fahrt zum Entgleisen von Waggons beigetragen hätte, ein Erlebnis.

In Pakokku wechselten wir unser Verkehrsmittel, entstiegen dem Bus und fuhren mit einem Boot auf dem Ayeyarwady weiter nach Bagan. Bagan ist das Zentrum der Pagoden. Über 2000 Monumente zeugen von einer über tausendjährigen Blütezeit. Um sich einen Überblick über die vielen Pagoden zu verschaffen, sollte man in die Luft gehen. Eine Ballonfahrt bei Sonnenaufgang war dazu gerade das richtige. Mit der aufgehenden Sonne änderten sich ständig die Lichtverhältnisse und fantastische Fotos entstanden.

Von der Sauberkeit Myanmars konnten wir uns überall überzeugen. Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit Essen zu versorgen. Sei es auf den Märkten oder in den zahlreichen Restaurants. Sollte man unsicher sein, der Reiseleiter hilft immer. Ein weiterer Vorteil ist, dass man so auch mit den Menschen Myanmars in Kontakt kommt. Kommt man mit der englischen Sprache nicht weiter, dann suchen die Myanmaries sich Hilfe.

Der Buddhismus ist im Land fest verankert, die Gläubigkeit der Menschen hat uns tief beeindruckt. Viele alte Klöster sind aus Teakholz und überaus reichlich mit Schnitzereien verziert. In einem Kloster für Frauen in Sagaing wurden wir Zeugen des dortigen Tagesablaufs. Denke ich jetzt an diesen Vormittag zurück, dann bin ich wieder von dem bewegt, was ich dort gesehen habe.

In Mandalay und auf dem Inle-See konnten wir uns von der Handwerkkunst der Menschen überzeugen. Wie die Menschen noch vor 100 Jahren in Mitteleuropa gearbeitet haben, ist dort noch gegenwärtig. Noch werden die traditionellen Handwerkstechniken praktiziert, wie lange noch? Wir waren unter anderem begeistert von der Lotosverarbeitung, konnten sehen wie Palmzucker hergestellt wird und überzeugten uns von den wunderbaren Teakholzarbeiten.

Das Land hat sich geöffnet, Touristen sind willkommen, das bedeutet aber auch, dass damit Veränderungen auf allen Gebieten folgen werden.

Fazit: Wir empfehlen allen Interessierten diese Reise, per Flug, Zug, Bus, Pferdekutsche, Boot, Fahrrad und Ballon.

Klaus Eckhardt

 

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Siehe auch

Riesiger Buddha in Monywa, Myanmar

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