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Inle-See

Der Shan-Staat ist einer der wichtigsten Unionsstaaten Myanmars, da er nicht nur eine große wirtschaftliche Bedeutung hat und außerdem an China, Laos und Thailand grenzt, sondern weil hier so viele ethnische Minderheiten in einer bergigen Umgebung leben, die diese Region als Naturraum einmalig macht. Neben dem östlichen Shan-Staat, der besonders Trekkingtouristen anzieht, und dem nördlichen Shan-Staat, dessen berühmte Eisenbahnstrecke das Goteik-Viadukt quert, ist der südliche Shan-Staat auf jedem Reiseplan zu finden.

Inle-SeeDer Inle-See mit seinen schwimmenden Gärten und den Intha, den Söhnen des Sees, kommt einem Weltwunder gleich. Die Ausdehnung des Sees beträgt 22 x 11 Kilometer, und auf dieser gigantischen Fläche lassen sich ungeahnte Dinge entdecken. Neben den schwimmenden Gärten, die die Intha mit allerlei Gemüse versorgen, sind es die Phaung Daw Oo Pagode, das wichtigste buddhistische Heiligtum des südlichen Shan-Staats, und die schwimmenden Märkte sowie Handwerkstätten, die hier so völlig zeitlos weiter existieren und dem Besucher aufs Neue in Staunen versetzen. Es geht mit dem Langboot entlang von Dörfern, die vollständig auf Stelzen errichtet wurden, während die Dorfbewohner mit Kanus zum Markt, zum Kloster oder zur Schule fahren. Die Intha brauchen den See, und der See braucht die Intha – schon seit Jahrhunderten.

Ruinen von Indein
Ruinen von Indein

Einer der Höhepunkte eines Ausflugs auf den Inle-See ist eine Ballonfahrt, die früh morgens am Ufer beginnt und mit dem Wind über den See geht, bis man am anderen Ufer landet. Wer schon oder noch in Bagan diese einmalige Gelegenheit wahrnimmt, wird hier von der überwältigenden Landschaft und dem Blick auf die Berge des weitläufigen Shan-Plateaus beeindruckt sein, und noch lange von der Erinnerung zehren können. Für Naturliebhaber bietet die Umgebung des Inle-Sees vielfältige Trekkingmöglichkeiten an. An einem oder mehreren Tagen geht es über Berge und durch Täler, in Dörfer zu den Bauern und zu Teeplantagen, die wie aus einer anderen Welt zu stammen scheinen. Wie selbstverständlich wird der Fremde in die Hütten und Häuser eingeladen, und kann so mehr über die Bergvölker des Shan-Staats erfahren.

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Über Tobias Esche

Der studierte Südostasienwissenschaftler, dessen Großeltern schon in Myanmar lebten, lernte die Sprache Myanmars und arbeitete im Rahmen eines Forschungsprojekts in Myanmar. Es folgten weitere Veröffentlichungen wie zum Beispiel der Reiseführer „Myanmar- Unterwegs im Land der weißen Elefanten“, erschienen beim Trescher Verlag. Tobias Esche lebt und arbeitet in Yangon.

Siehe auch

Hkakaborazi (5.889 m)

Dort wo Myanmar zwischen China und Indien liegt, befindet sich der Kachin-Staat. Dieser nördlichste Teil ...