Menschen im Fokus

Myanmar ist beinahe doppelt so groß wie Deutschland und besteht aus sieben Regionen und sieben Staaten. Alle Landesteile sind bereisbar, in einigen wenigen Grenzregionen sind spezielle Genehmigungen notwendig, besonders aber an der Grenze zu China.

Bevölkerungsgruppen in Myanmar

Die etwa 52 Millionen Einwohner der Republik der Union Myanmar sind in über 100 verschiedene Völker aufgeteilt. Die Bamar bilden mit etwa 69 Prozent die größte Gruppe, und sie leben überwiegend in den Regionen. In den sieben Staaten leben die anderen großen Bevölkerungsgruppen, und jeder der sieben Staaten trägt den Namen der dort lebenden Mehrheitsgruppe.

Im Osten befindet sich der Shan-Staat, und dort leben mehrheitlich die Shan (8,5 Prozent), aber auch viele weitere Völker, wie etwa die Intha, Palaung, Pa-O und viele mehr. Das gleiche gilt für die Mon- und Kayin (6,2 Prozent) Staaten im Süden, die Chin- und Rakhine Staaten im Westen und den Kachin-Staat im Norden, zwischen China und Indien. Südlich des Shan-Staats befindet sich der Kayah-Staat, der erst im Jahr 1974 geschaffen worden ist.

Jede Bevölkerungsgruppe pflegt ihre eigenen Traditionen, ihre eigenen Sprachen und blickt auf eine eigene Geschichte zurück, teilweise im Widerspruch zur Geschichtsschreibung der Hauptbevölkerungsgruppe Myanmars, den Bamar.

Verteilung der Bevölkerung auf das Land

In Yangon, der ehemaligen Hauptstadt, leben etwa 5 Millionen Menschen, in Mandalay ca. 1,3 Millionen und in Mawlamyine um die 600 000 Einwohner.

Wer durch Myanmar reist, wird feststellen, dass die Jugend dominiert. Das Durchschnittsalter beträgt 30 Jahre:

  • 0–14 Jahre: 27,5%
  • 15–64 Jahre: 67,5%
  • 65 Jahre und älter: 5%

Die Lebenserwartung liegt bei 65 Jahren und 89 Prozent der Bevölkerung können lesen und schreiben.

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