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Tanintharyi-Region

Die Tanintharyi-Region ist die südlichste Myanmars. Auf dem langgestreckten Küstenstreifen, der zur Hälfte zu Thailand gehört, waren schon vor Jahrhunderten Abenteurer und Händler tätig. Eine Eisenbahnfahrt ab Mawlamyine in den Süden nach Dawei führt zum südlichsten Bahnhof Myanmars und ist gleichzeitig eine Fahrt mit dem Charakter einer spannenden Expedition: Seit der Unabhängigkeit war diese Region für Touristen gesperrt. Erst im Jahr 2013 wurden diese Verbote aufgehoben.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in der Tanintharyi-Region

Dawei – Der Inbegriff einer schönen Stadt

Dawei ist der Inbegriff einer schönen Stadt, denn nur hier hat diese totale Abgeschiedenheit eine schöne alte Stadt in einem Zustand gelassen, der einen an eine Reise in die Vergangenheit glauben lässt. Vor den Toren Daweis befinden sich Traumstrände und das vorgelagerte Myeik-Archipel – ein unberührtes Inselparadies mit verheißungsvollen Inseln, auf die nie ein Mensch einen Fuß gesetzt hat.

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Myeik (Mergui) – Seehandelsstadt & geheimnisvolle Inselwelt

Blick auf den traumhaften Mergui-Archipel
Blick auf den traumhaften Mergui-Archipel

Weiter südlich liegt die alte Seehandelsstadt Myeik, vielen als Mergui bekannt. Hier kamen lange vor der Entstehung Singapurs Schiffe mit ihren Waren übers Meer an, um diese Waren schließlich mit Elefanten über den Bergrücken der Tanintharyi-Region zu tragen, wo sie im Golf von Siam wieder auf Schiffen weiterfuhren. Das Ziel: China. Heute hat die Straße von Malakka bei Singapur diesen alten Handelsweg überflüssig gemacht, aber der neue Tiefseehafen bei Dawei könnte das mittelfristig ändern.

Am südlichsten Punkt Myanmars schließlich, liegt die Stadt Kawthaung, früher auch Victoria Point genannt. Außer, dass es sich nur um eine Grenzstadt zu Thailand handelt, beginnen und enden hier sagenhafte Fahrten ins Myeik-Archipel, der geheimnisvollen Inselwelt Myanmars. Seien es Luxussegelschiffe mit bis zu 4 Kabinen oder umgebaute Frachtschiffe mit einfachen Kabinen – jeder Tauch- und Schnorchelfreund wird hier auf seine Kosten kommen, wenn die Unterwasserwelten mit ihren Korallen und die einsamen Inseln mit ihren unberührten Sandstränden auf einem mehrere Tage dauernden Ausflug mit Vollpension auf ihre Entdeckung warten.

Einziger Begleiter: Die Moken. Dieses Volk lebt nomadisch und geht nur an Land, um ihre Boote zu reparieren oder um Handel zu betreiben. Sie sind die Ureinwohner des Myeik-Archipels. Ihre maritimen Kenntnisse haben sie sogar vor dem Tsunami des Jahres 2004 geschützt.

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