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Kleiner Myanmar Knigge

Tempelanlagen werden barfuß begangen

Alle religiösen Gebäude dürfen ausnahmslos nur barfuß betreten werden, daher sind Schuhe und Socken auszuziehen. Außerdem wird erwartet, passende, der Bedeutung des Ortes angemessene, Kleidung zu tragen. Wer sich genau umschaut, wird feststellen, dass kurze Hosen überwiegend nur von Rikscha-Fahrern und Kindern getragen werden.

In Myanmar herrscht eine strenge, hierarchische Ordnung, und diese Ordnung drückt sich auch durch die Wahl der Kleidung aus. Unverständnis entsteht, wenn der vermeintlich so reiche Tourist in unordentlicher Kleidung herumläuft. Ein Mann, der mit nacktem Oberkörper oder nur im Unterhemd spazieren geht, erweckt automatisch den Eindruck von Armut und wird bedauert, da er sich nicht einmal ein Hemd leisten kann, so wie die Ärmsten der Armen in Myanmar.

Am Strand wird man beobachten, dass die Frauen vollständig bekleidet ins Wasser gehen. Das ist zuhause nicht anders: Auch dort wird niemand nackt durch die Wohnung spazieren, selbst wenn man allein wohnt.

Der Austausch von Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit wird verpönt. Hand in Hand spazieren zu gehen ist das Maximum.

T-Shirts und Tätowierungen mit dem Abbild des Buddha führen zu Problemen.

Wer auf Probleme stößt: Lächeln hilft immer!

Der Beruf des Lehrers ist in Myanmar hoch angesehen. Auch wenn es nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen sollte, kann es hin und wieder nicht schaden, sich als Lehrer auszugeben.

Fotografieren ist kein Problem, es sei denn, man reist in extrem abgelegenen Regionen, wo Technologie so gut wie unbekannt ist. Genauso verhält es sich mit dem Fotografieren von Uniformträgern sowie militärischen Einrichtungen. Grundsätzlich sollte man – wenn auch nur durch Gesten – Personen vorher um Erlaubnis bitten.

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Über Tobias Esche

Der studierte Südostasienwissenschaftler, dessen Großeltern schon in Myanmar lebten, lernte die Sprache Myanmars und arbeitete im Rahmen eines Forschungsprojekts in Myanmar. Es folgten weitere Veröffentlichungen wie zum Beispiel der Reiseführer „Myanmar- Unterwegs im Land der weißen Elefanten“, erschienen beim Trescher Verlag. Tobias Esche lebt und arbeitet in Yangon.

Siehe auch

Pro-7-Beitrag zu Naypyitaw

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