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Mit dem Motorrad unterwegs in Burma

By Tobias Esche

Chinesisches Motorrad mit 150cc.

bertikamps.de – Januar 2016

Als freie Fotografin bereiste Berti Kamps Europa, Nordafrika und Asien mit dem Zweirad. Einen Schwerpunkt der fotografischen Reisetätigkeit bilden der Himalaja (Ladakh, Bhutan, Nepal) und Südostasien (Thailand, Laos, Burma). Einen speziellen Fokus legt Berti Kamps in ihrer Fotografie auf die Lebenssituation von Mädchen und Frauen in den jeweiligen Regionen. Mit der aktuellen Ausstellung „Burma entdecken – mit dem Motorrad unterwegs im Goldenen Land“ gibt Berti Kamps besondere Einblicke in das Leben von burmesischen Frauen. Die gelernte Diplom-Sozialarbeiterin zeigt seit 2005 regelmäßig Ausstellungen, Live-Fotoreportagen und hält Vorträge zu ihren Reisen. Die gebürtige Schermbeckerin Berti Kamps lebt und arbeitet in Düsseldorf. Nun erzählt sie von ihren Eindrücken und einer wunderbaren Reise.

Anmerkung: Für die Einreise nach Myanmar mit dem eigenen Motorrad sind recht umfangreiche Vorbereitungen erforderlich. Neben einer Genehmigung für den Grenzübertritt – zusätzlich zum Visum – kann es je nach Situation möglich sein, dass ein Begleitkonvoi des Ministeriums für Hotels und Tourismus die Reise mit dem PKW begleitet, falls die Route vorher genehmigt worden ist. Einfacher ist es jedoch, in Myanmar ein Motorrad zu kaufen oder zu mieten. Bis auf wenige Ausnahmen darf man sich dann frei bewegen. In Yangon ist das Motorradfahren grundsätzlich verboten, in Bagan ist es nur Ausländern verboten. Mandalay kann als die Motorradstadt Myanmar gelten. Über den internationalen Flughafen ist die Stadt mehrmals täglich ab Bangkok zu erreichen. Dort gibt es nicht nur einen Motorradclub, sondern auch das Reisebüro Mandalay Motorbike Rental, das von einem Amerikaner betrieben wird, und sich über die Jahre als zuverlässiger Anbieter von Motorradreisen in ganz Myanmar etabliert hat. Grundsätzlich gilt aber, dass deutsche und internationale Führerscheine in Myanmar nicht anerkannt werden. Für Inhaber eines Touristenvisum ist es nicht möglich, einen staatlichen Führerschein zu beantragen. Wer ein Business-Visum hat, kann mit entprechender Wartezeit über einen Vermittler einen staatlichen Führerschein beantragen; die Kosten hierfür liegen bei etwa 100 000 Kyat, also ca. 100 US-Dollar. Ein nicht vorhandener staatlicher Führerschein soll nicht heißen, dass man sofort Probleme haben wird, wie etwa in einer Polizeikontrolle. Die wenigsten Menschen hier besitzen einen Führerschein. Dennoch kann bei Unfällen und anschließenden Versicherungsfragen auch die Frage nach dem Führerschein aufkommen…

Chinesisches Motorrad mit 150cc.

Der Beitrag Mit dem Motorrad unterwegs in Burma erschien zuerst auf Netzwerk-Myanmar.

Über Tobias Esche

Der studierte Südostasienwissenschaftler, dessen Großeltern schon in Myanmar lebten, lernte die Sprache Myanmars und arbeitete im Rahmen eines Forschungsprojekts in Myanmar. Es folgten weitere Veröffentlichungen wie zum Beispiel der Reiseführer „Myanmar- Unterwegs im Land der weißen Elefanten“, erschienen beim Trescher Verlag. Tobias Esche lebt und arbeitet in Yangon.
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Siehe auch

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