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Myanmar will den Tourismus in bislang unbekannten Regionen fördern

By Tobias Esche

Ein Bergkloster

ITB Newsroom – 11. März 2016

Wie lässt sich ein massiver Zuwachs im Tourismus nachhaltig gestalten? Vor dieser Herausforderung steht derzeit das südostasiatische Land Myanmar. Wurde das Land, das früher Burma genannt wurde, vor fünf Jahren noch von einer Million Ausländer besucht, waren es im vergangenen Jahr bereits mehr als drei Millionen. „Wir müssen das Wachstum managen, und wir müssen es nachhaltig managen“, proklamierte Mario Hardy von PATA auf dem ITB Berlin Kongress. Wichtig sei, vom „Bucket list–Phänomen“ wegzukommen. „Wir wollen Touristen ermutigen, über die Hauptsehenswürdigkeiten hinauszugehen, denn das wird helfen, das Leben der Menschen zu verbessern“, zeigte sich Hardy überzeugt.

Kommentar: Der Kayah-Staat ist Myanmars kleinster Unionsstaat. Im Süden und Westen wird er vom Kayin-Staat begrenzt, im Norden vom Shan-Staat und im Westen grenzt er an die thailändische Provinz Mae Hong Son. Ein schweizer Höhlenforscherteam hat bereits 2015 die Höhlen des Kayah-Staats erforscht und dokumentiert, während in der Hauptstadt Loikaw nun auch neue Hotels entstehen, teilweise mit ausländischen Investitionen. Noch spannender wird es, wenn in naher Zukunft ein oder mehrere Grenzübergänge für Touristen nach Thailand öffnen. Eine Brücke über den Thanlwin, der den Kayah-Staat von Nord nach Süd durchfließt, wurde bereits bei Hpasawng eröffnet. Weiter südlich befinden sich die Minen von Mawchi, in den 1930er Jahren die wichtigsten Zinnminen der Welt. Der damalige Schief Minister des Karenni-Staats (alter Name), Saw Hunter, plante die Unabhängigkeit Kayahs und den Anschluss an Thailand – während er die Mine weiter kontrollieren würde.

Ein Bergkloster bei Loikaw

Die Padaung stammen aus dem Kayah-Staat.

Der Beitrag Myanmar will den Tourismus in bislang unbekannten Regionen fördern erschien zuerst auf Netzwerk-Myanmar.

Über Tobias Esche

Der studierte Südostasienwissenschaftler, dessen Großeltern schon in Myanmar lebten, lernte die Sprache Myanmars und arbeitete im Rahmen eines Forschungsprojekts in Myanmar. Es folgten weitere Veröffentlichungen wie zum Beispiel der Reiseführer „Myanmar- Unterwegs im Land der weißen Elefanten“, erschienen beim Trescher Verlag. Tobias Esche lebt und arbeitet in Yangon.
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Siehe auch

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